Wirtschaft
Wirtschaftspolitik und Grüne? Was für viele als Widerspruch daher kommt, ist keiner mehr. Auch wenn bei Umfragen zum Thema Wirtschaftskompetenz der Parteien Grüne immer noch im unteren Prozentbereich liegen, findet unter der Überschrift „Grüne Marktwirtschaft“ ein breiter Diskussionsprozess innerhalb der Grünen, aber auch in der Wirtschaft statt. Nicht erst seit der Wahlempfehlung der Financial Times Deutschland für die Grünen wird öffentlich wahrgenommen, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Wirtschaftspolitik vertreten, die mehr ist als nur Regulierung oder dem völligen neoliberalen Mainstream der Neunziger Jahre zu folgen. Die Soziale Marktwirtschaft rückte den Menschen in den Mittelpunkt von Steuerungsprozessen, Grüne Marktwirtschaft ergänzt dies um die ökologische Ebene.
Daher ist Grüne Marktwirtschaft die Verknüpfung von sozialer Vernunft und ökologischer Verantwortung. Konkret heißt dies, Finanzmärkte brauchen Stabilität und Kontrolle, um nicht auszuufern, neue Branchen brauchen Unterstützung, um wachsen zu können, die Bildung als Kern der Wissensgesellschaft muss für alle frei zugänglich sein. Besonders hinsichtlich der Leitwerte der Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit finden Grüne Antworten und Ideen, die sie absetzen von der politischen Konkurrenz. Das Industriezeitalter ist zu Ende, die Dienstleistungsgesellschaft steht vor dem Umbruch hin zu einer Wissensgesellschaft, und hier besteht die enorme Chance, den ökologischen als auch gesellschaftlichen Wandel zu schaffen.
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| 09.11.2006 | > | heise online "Neuregelung der Urheberabgabe erhält viele schlechte Noten" - Hier gehts zur Meldung (Presse) |
| 23.03.2006 | > | Golem.de "Neues Urheberrecht: Verhaftungswelle auf Schulhöfen?" - Hier gehts zum Artikel (Presse) |







