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Auch wenn es lobenswert ist, Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Bundestages die digitale Spielkultur näher zu bringen und eine LAN-Party im Bundestag zu veranstalten, wie jetzt von Dorothee Bär, Jimmy Schulz und Manuel Höferlin vorgeschlagen, so greift der Vorschlag doch zu kurz.
Denn statt sich dadurch vor allem der populisitischen Diskussion über das Für und Wider zu widmen, sollte lieber endlich konkrete Politik betrieben werden, gerade auch von der Bundesregierung und den Regierungsfraktionen. Es gibt genug politische Baustellen beim Thema Computerspiele:
Das sind drei Beispiele wo politisch gehandelt werden muss. Viele andere Fragen haben ähnliche Dringlichkeit, sei es der Aufbau einer Stiftung zur Stärkung der Wahrnehmung von Computerspielen, der Umgang beim Jugendmedienschutz, gerade auch online, oder die weiterhin nur selten stattfindende wissenschaftliche Begleitung der hiesigen Spielerszene und des Kultur- und Wirtschaftsguts Computerspiele. Wenn diese Themen abgearbeitet sind, kann man sich auch die Zeit nehmen eine LAN-Party im Bundestag zu veranstalten, sich damit aber zu begnügen ist das falsche Signal.
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