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Die InitiatorInnen der Gruppe Facebook Privacy Control - NOW! Malte Spitz (Grüne), Konstantin von Notz (Grüne), Thomas Jarzombek (CDU), Lars Klingbeil (SPD), Manuel Höferlin (FDP), Halina Wawzyniak (Die Linke) und Dorothee Bär (CSU) erklären gemeinsam:
"Wir kämpfen für besseren Datenschutz und stärkere Rechte der Nutzerinnen und Nutzer in Facebook und im Internet insgesamt. Statt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner zu folgen und unsere Profile in Facebook zu löschen, gehen wir gemeinsam einen anderen Weg und bleiben in Facebook aktiv. Wir finden es wichtig, weiterhin in Facebook über die Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Daten zu informieren und die Nutzer für einen besseren Datenschutz zu mobilisieren. Sich von der Plattform zu verabschieden setzt das falsche politische Signal und sorgt in keinem Punkt für besseren Datenschutz. Die ersten zaghaften Schritte in Richtung besserer Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Daten wurden von Facebook gegangen. Statt sich jetzt zu verabschieden und Facebook damit durchkommen zu lassen, gilt es jetzt am Ball zu bleiben und für den echten Wechsel hin zu mehr Datenschutz einzutreten. Gemeinsam mit den fast 75.000 Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Gruppe wollen wir diesen Weg gehen. Wir treten in Facebook und auch im Parlament für einen starken modernen Datenschutz ein."
Leute löscht eure Profile und hört das rumheulen auf. Wem es nicht passt dass seine Daten weitergegeben oder sonst wie verwendet werden können. ES ZWINGT EUCH NIEMAND DORT EINEN ACCOUNT HABEN ZU MÜSSEN! Es gibt wichtigere Dinge in diesem Land, was derzeit immer mehr und mehr den Bach runter geht!
Was für ein Quatsch diese Erklärung. Man könnte meinen, dass der Gesetzgeber, also die oben genannten ParlamentarierInnen, keinerlei Befugnis haben, auf die Praktiken eines Unternehmens einzugehen.
Ihre Stellungnahme ist so etwas von lächerlich... Sie sollten Facebook per Gesetz dazu zwingen, dass jedes Mitglied genau sieht, wer Zugriff auf welche persönlichen Daten hat und wofür er sie verwendet. Außerdem sollte jeder Benutzer selbst entscheiden können, wen er welche Daten zur Verfügung stellt.
Ich bin von den Praktiken von Facebook so entsetzt, dass ich bis heute dort keinen Account habe. Die Gruppe "Facebook Privacy Control" sollte Vorbild sein, und den Menschen erklären, dass das gefährlich ist und dazu anhalten aus Facebook auszutreten.
Ich denke, es bringt überhaupt nichts, auf Facebook zu bleiben, denn damit lockt man nur immer wieder Leute dahin. Und Werbung für einen Dienst zu machen, dessen Praktiken man ablehnt, ist mal mindestens kontraproduktiv.
Dann lieber Dienste mit seiner Anwesenheit unterstützen, die sich datenschutzmäßig einfach besser benehmen. Gerade Leute, die aufgrund ihres Namens bzw. ihrer politischen oder gesellschaftlichen Position erwartungsgemäß doch eine gewisse Anzahl "Folger" aufbauen können, sollten hier als Vorbilder wirken.
Man kann bei Facebook sein Konto NICHT löschen, alle Daten BLEIBEN bis zum Ende von Facebook gespeichert und weiterhin ausgewertet. So gesehen hat es keinen wirklichen Sinn, sein Konto zu deaktivieren. Man entgeht so keinesfalls dem Datenmissbrauch!
Wenn mir ein Vertragspartner neue Datenschutzbedingungen gibt, mit denen ich nicht einverstanden bin, wird der Vertrag gekündigt. Es gibt keinen Grund auf FB zu sein, also meldet euch ab wenn euch was nicht passt. Dieses ewige rumgeheule wie bei kleinen Kindern nervt aber mittlerweile. Es gibt in unserem Land wirklich wichtigere Punkte, um die sich Politiker mal kümmern sollte, als akzeptierte Datenschutzbedingungen eines amerikanischen Unternehmens.
Naja, Unfug ist es nicht. Der Datenschutz wurde bei Facebook permanent abgebaut. Was vor fast drei Jahren noch Standard war, ist jetzt kaum mehr möglich beim Schutz der eigenen Daten. Daher finde ich es aktuell natürlich eine Abwägung ob man Facebook beitreten sollte, der Protest in Facebook ist aber gerade jetzt wichtig, die wirklichen Veränderungen jetzt durchzusetzen.
Wer ein Problem mit dem Datenschutz bei Facebook oder andren Diensten hat, soll sich entweder dort gar nicht erst anmelden oder wieder abmelden. Vor allem sollte er aber damit aufhören, sich über Dinge zu beschweren, die ihm vor der Anmeldung bereits bekannt waren und akzeptiert wurden!
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